flaeming bigDie Landschaft

Der Fläming hat seinen Namen von den Flamen, die vor Jahrhunderten diese Landschaft  unweit von Berlin besiedelten. Traditionen werden hier gelebt und weitergetragen. Wälder und Felder, Dorfkirchen, Klöster und Burgen sowie kleine Städte mit historischen Stadtkernen prägen das Bild. Die Menschen sind bodenständig, aber voller Einfallsreichtum.

So kann man in der Region auf Europas längster Skaterstrecke unterwegs sein, bei einer Draisinentour Land und Leute kennenlernen oder bei einer Wanderung nicht nur die Natur, sondern auch Kulturschätze bewundern. Der berühmte Beelitzer Spargel kommt von hier und auch viele andere Köstlichkeiten, die in den Hofläden und Restaurants der Region angeboten werden.

Sehenswürdigkeiten

  • Bad Belzig:
    Historischer Stadtkern, Burg Eisenhardt, Steintherme
  • Beelitz Heilstätten:
    Baumkronenpfad
  • Glashütte:
    Museumsdorf Baruther Glashütte, Schauglasbläserei
  • Jüterbog:
    Mittelalterlicher Stadtkern,Kulturquartier Mönchenkloster, Flämingskate-Europas größter Inline-Skater-Strecke mit 230 km und 8 Rundkursen
  • Kloster Zinna:
    Zisterzienserkloster, Webermuseum,
  • Luckenwalde:
    Stadttheater im Bauhausstil, Fläming-Therme
  • Raben:
    Burg Rabenstein, Naturparkzentrum Alte Brennerei
  • Wiepersdorf:
    Schloss und Künstlerhaus
  • Wiesenburg:
    Schloss und Park mit Bergfried
  • Wünsdorf:
    Bücher- und Bunkerstadt
  • Ziesar: Burganlage, Bischofsresidenz Burg Ziesar

 

Tourismusverband Fläming e.V.
Küstergasse 4
14547 Beelitz
Tel.: 033204 62 87 0

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Die Geschichte

Das Gebiet zwischen Hohem Fläming und Baruther Urstromtal war schon zu ur- und frühgeschichtlicher Zeit besiedelt. Germanische Stämme durchzogen das Land nur; etwa um 600 n. Chr. stießen slawische Volksteile in das Gebiet des Höhenzuges vor und siedelten sich an den Randgebieten und auch an den spärlichen Gewässern an.

Im ausgehenden 10. Jahrhundert wurden diese Gebiete von den Deutschen erobert, gingen in den nachfolgenden Slawenaufständen jedoch wieder verloren. Zur Sicherung ihrer Macht legten die Feudalherscherr an den Grenzen und an wichtigen Straßenverbindungen Burgen an. Heute noch sind die Anlagen von Burg Eisenhardt in Belzig, Rabenstein in Raben, Wies enburg und Ziesar gut erhaltene sehenswerte Anlagen.

Im 12. Jahrhundert waren die wasserarmen Hochflächen des Fläming fast unbesiedelt und menschenleer. Erst die systematisch betriebene Kolonisierungspolitik der Brandenburger Markgrafen und Bischöfe änderte dies. ?Vlämen, und Holländer, Sachsen und Westfalen und and ere Nationen?, wie der wendische Fürst Pribislaw im Jahr 1164 klagt, wurden angesiedelt und verwandelten den Fläming in eine nutzbare Kulturlandschaft.

Großen Anteil an der Landgewinnung und - kultivierung hatten auch die Zisterzienser-mönche, die 1171 das Kloster Zinna gründeten und deren Einfluß auf die agrarwirtschaftliche Entwicklung bis ins Barnimer Land reichte. Städtegründungen folgten der Besiedelung. Die zweitälteste Stadt Brandenburgs, Jüterbog, erhielt 1174 das Stadtrecht.

1635 fiel die Region um Jüterbog an Kursachsen. Die Grenze verlief zwischen Jüterbog und Kloster Zinna.

1813 ? während der Befreiungskriege ? waren die Orte Großbeeren, Hagelberg und Dennewitz Schauplätze entscheidender Schlachten gegen die napoleonischen Truppen. 1815 endete die sächsische Herrschaft, und die Region kam zur preußischen Provinz Brandenburg.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bildeten sich im Zuge der Industrialisierung Industriestandorte in Luckenwalde, Teltow und Zossen heraus. Militärstandorte mit Garnisonen und Übungsgeländen entwickelten sich in Jüterbog, Wünsd orf und Kummersdorf. V.a. Wünsdorf erlangte Bekanntheit als Hauptquartier der Wehrmacht, dann der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte, später der GUS-Streitkräfte.

Regionale Feste

  • April:
    Fläming-Frühlingsfest (kreis- und länderübergreifend, an wechselndem Schauplatz,
    2000: auf der Burg Leitzkau, LK Anhalt-Zerbst, Sachsen-Anhalt)
  • Ostern:
    Burgfest in Raben
  • April-September:
    Blankenseer Musiksommer
  • Mai:
    Glashüttefest
  • Mai/Juni:
    Chortreffen auf dem Schloßhof in Wiesenburg
  • Juni:
    Luckenwalder Turmfest
    Fläming Festival Jüterbog
    Beelitzer Spargelfest
    Sabinchenfest in Treuenbrietzen
    Burgfest in Ziesar
  • August:
    Burgfestwoche, Hof- und Burgfest in Belzig
    Parkfest in Wiesenburg
  • September:
    Erntefest in Seehausen
    Museumsfest in Blankensee
  • Oktober:
    Burgenlauf im Hohen Fläming (Start und Ziel in Belzig)
  • Dezember:
    Adventsmarkt in Jüterbog
    Weihnachtsmarkt im Wald von Klein Briesen

Schwerpunkte der touristischen Angebote

  • Naturerlebnis: Radwandern, Wandern, Wassersport, Angeln, Reiten, Naturparks mit besonderen Angeboten
  • Kultur und Geschichte: Kulturveranstaltungen, Burgen, mittelalterliche Stadtkerne, Klöster, Militärgeschichte
  • Handwerks- und Technikgeschichte: Mühlen im Fläming, Glashütte, Töpfereien in Görzke, Kerzenzieher in Reetzerhütten, Zinngießer in Neuhof, Korbmacher, Imker
  • Flugsport: Motorflugzeuge, Segelfliegen, Ballonfahren, Gleitschirmfliegen
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